Logitech plant vorerst keinen Nachfolger des G Cloud. Das erste Modell war teuer, abhängig vom Streaming und wurde von vielen Käufern schnell wieder weggelegt.
Logitech entwickelt derzeit offenbar keinen direkten Nachfolger des G Cloud. Gaming-Chef Robin Piispanen erklärte, dass das Unternehmen andere Prioritäten habe und ein erneuter Einstieg in den Handheld-Markt aktuell unsicher sei.
Das ursprüngliche G Cloud kam 2022 für rund 350 US-Dollar auf den Markt und setzte hauptsächlich auf Spiele-Streaming. Damit kostete es ungefähr so viel wie ein deutlich leistungsfähigeres Steam Deck, konnte Spiele aber größtenteils nur anzeigen, wenn irgendwo anders ein richtiger Rechner die Arbeit erledigte.
Laut Logitech verloren viele Käufer relativ schnell das Interesse am Gerät. Rund 80 Prozent sollen es nach kurzer Zeit kaum noch benutzt haben, während hohe Cloud-Kosten und eine noch nicht ausreichend entwickelte Streaming-Infrastruktur den Erfolg zusätzlich bremsten.
Logitech schließt zukünftige Handheld-Projekte nicht grundsätzlich aus. Wahrscheinlicher wären jedoch Partnerschaften, bei denen das Unternehmen seine Erfahrung bei Gehäusen und Eingabegeräten einbringt, statt erneut alleine eine komplette Plattform aufzubauen.
RageXG-Fazit: Das G Cloud war angenehm leicht und hatte gute Bedienelemente, aber sein Preis passte nicht zur Leistung. Für 350 Dollar möchten Kunden eben einen Handheld und keinen sehr bequemen Bildschirm mit WLAN-Abhängigkeit.
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SEO-Beschreibung: Logitech plant vorerst keinen G-Cloud-Nachfolger. Das Unternehmen nennt andere Prioritäten und Probleme des Cloud-Gaming-Geschäfts.
Quelle: The Verge, basierend auf einem Interview mit Logitechs Gaming-Leitung.